CB&F #019: Bierwettkampfrichter

Heute ist bei Craft Beer & Friends Jan Brücklmeier zu Gast. Wir unterhalten uns mit Jan darüber, wie man Beer Judge nach BJCP wird und über aktuelle Trends auf dem Amerikanischen Markt. 

Yannick (links), Oliver (Mitte) und Jan (rechts)

News

  • Der Deutsche Meister der Hobbybrauer kommt in diesem Jahr aus Niedersachsen: am 29. September fand bei der Störtebeker Brauerei in Stralsund die zweite Ausgabe der Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer statt. 120 Hobbybrauer sind dabei gegeneinander in der Kategorie Witbier angetreten. Der Ingenieur Markus Krenkler aus Seevetal konnte sich dabei mit seinem Wit welches klassisch mit Koriander und Orangenschale gebraut war gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Der Publikumspreis ging an die Braugruppe Tandembräu aus Berlin mit ihrem Irish Red Ale.
  • Brewdog startet eigenen Video on demand Dienst: die Schottische Craft Bier Brauerei Brewdog hat ihren eigenen Streamingdienst welcher online oder per App abgerufen werden kann gestartet. Für 4,99$ pro Monat können darüber 14 eigens dafür produzierte Formate sowie zugekaufte Sendungen angesehen werden.
  • U.S. Strafzölle führen in Russland zu Lockerung des nächtlichen Alkoholverbots: um die Wirtschaftliche Belastung der russischen Aluminiumindustrie zu kompensieren schlägt das Wirtschaftsministerium vor, den nächtlichen Handel mit niedrigalkoholigen Getränken an Kiosken wieder zu erlauben. Dies soll allerdings nur für Getränke in Aluminiumdosen welche innerhalb der Eurasischen Wirtschaftsunion produziert wurden gelten. In Russland gilt nachts ein strenges Alkoholverbot, so darf in Moskau ab 23:00 kein Alkohol mehr verkauft werden.
  • Brachenverband fordert in Russland Mindestpreis für Bier: Der russische Verband kleiner und mittlerer Unternehmen Opora unterstützt den Vorstoß auf Bier einen Mindestpreis festzulegen welcher Rohstoffkosten, Produktion und Lagerung beinhaltet. Auf diese Weise soll der Graumarkt eingedämmt werden. Der Mindestpreis soll mindestens 75 Rubel (umgerechnet circa 1 Euro) pro Liter betragen.
  • Erlanger Traditionsbrauerei Kitzmann schließt: die Brauerei mit über 300 Jahre alter Geschichte hat ihren Betrieb eingestellt. „Ein langanhaltender Umsatzrückgang, steigende Produktionskosten und persönliche Gründe zwingen uns dazu, den Betrieb einzustellen.“ so der Geschäftsführer Peter Kitzmann. Die Markenrechte gehen an die Kulmbacher Brauerei welche in Zukunft die Biere Brauen und vertreiben wird.

Interview mit Jan Brücklmeier

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